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Nachweis
der Äquivalenz im Cox-Modell
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Da
es sich um eine nicht randomisierte Studie handelt, können
die beiden Studienpopulationen aus konventionellem und
symptomorientiertem Nachsorgearm in anderen Faktoren
unterschiedlich sein (Tab. Patientinnen-Charakteristika).
Diese Unterschiede können zusätzlich zur Nachsorgeform
einen Einfluss auf die Überlebenszeit haben. Um diese
Effekte von den Auswirkungen der Nachsorgeform auf die Überlebenszeit
zu trennen, wurde ein multivariates Modell angepasst.
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Hazard
Ratio |
95
%-Konfidenz-Intervall |
| Nachsorgeform:
symptomorientiert |
0,89 |
0,52
– 1,53 |
| Alter
< 50 |
3,53 |
1,69
– 7,36 |
| UICC-Stadium
2 - 5 |
2 |
1,18
– 3,38 |
| Operationsmethode:
Mastektomie |
2,02 |
1,15
– 3,55 |
| ER-/PR-Rezeptor-status:
grenzwertig oder negativ |
1,59 |
0,93
– 2,69 |
Auch im multivariaten Cox-Modell kann kein signifikanter
Einfluß der Nachsorgeform auf die Überlebenszeit gefunden
werden. Der Unterschied zwischen den beiden Nachsorgeformen
ist im Vergleich zum univariaten Cox-Modell jedoch geringer
geworden.
Die Äquivalenz
der beiden Nachsorgeformen konnte mit Hilfe des Log-Rank
Tests für Äquivalenz nach Wellek 1993 nicht nachgewiesen
werden (p > 0,05). Die Überlegenheit der konventionellen
Nachsorgeform gegenüber der symptomorientierten kann jedoch
abgelehnt werden (Einseitiger Äquivalenz-Test nach Wellek
2003) (p < 0,05).

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